Navigation Horizontal | Navigation Vertical / Unternavigation | Direkt zum Inhalt
kopfbild

Inhalt:

Hilberg-Pasquero

Uneitle Bescheidenheit

 

Wer ihn außerhalb seiner Reben antrifft und nichts Näheres über ihn weiß, wundert sich darüber, dass dieser (kleine) Mann keine zwei Minuten still sitzen kann. Wer jedoch Miklo Pasquero kennt, der weiß, dieser Mann braucht seine Reben, um atmen und seine motorische Unruhe, die niemals hektisch wirkt, zielgerichtet (und zu unserem vinophilen Wohl!) ausleben zu können. Der Mittfünfziger ist und wird es wohl für alle Zeit bleiben - ein absolutes Naturkind. Wie jedoch ein solches auch über eine mehr als nur profunde philosophische Bildung verfügen kann, bleibt für mich auch nach 20 Jahren gegenseitiger Verbundenheit immer noch ein Rätsel. Ebenso ein Rätsel, da er sich jeglicher Kooperation verweigert, ist, dass der Gambero Rosso ihn alljährlich mit seiner höchsten Bewertung auszeichnet - oft für den falschen seiner sechs Weine, wie er völlig ernst behauptet. Eigentlich müßten seine Weine aufgrund ihrer Qualität in aller Welt bekannt sein - sein Nebbiolo kann sich seit Jahren mit den bekanntesten Barolos der Langhe messen -, aber reißerisches Marketing für ein Nahrungsmittel ist nicht seine Sache. Es wäre ihm sogar lieber, es stünde nur der Name seiner Frau auf dem Etikett. Nun, Hilberg hört sich ja auch gar nicht italienisch an, und dieser Gedanke war dann sogar für seine deutsche Frau Annette doch etwas zuviel Bescheidenheit, so dass es immer noch beim Hilberg-Pasquero bleibt. Unter diesem Namen entstehen seit Jahren in Priocca mit die besten Weine Piemonts, und das zu Preisen, die zeigen, dass man im Hause Hilberg-Pasquero die Bodenständigkeit noch nicht verloren hat.

Weine des Guts Hilberg-Pasquero  >>  Zum Online-Shop

Komplette Unternavigation von Il Vinaio - Ihr Weinspezialist