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Antonelli San Marco

Antonelli San Marco

Die Ursprünge des heutigen Weinguts gehen bis ins frühe Mittelalter zurück, wo ein "San Marco de Corticellis" als langobardischer Feudalsitz erwähnt wird. Vom 13. - 19.Jhd gehörte das Gut dem Bischof von Spoleto, aus dessen Händen es dann 1881 in den Besitz des Anwalts Francesco Antonelli, den Urgroßvater des heutigen Besitzers kam. Heute noch sind die Flurgrenzen des 170 ha großen Besitzes, von denen 25 ha mit Weinbergen und 10 ha mit Olivenbäumen bepflanzt sind, die gleichen wie im 13.Jhd. 1979 wurde mit der Flaschenabfüllung begonnen, bis dahin verkaufte man den größten Teil des Weins an die großen Abfüller. Dass man dennoch großen Wert auf die Qualität legte, zeigt bereits eine Aufzeichnung aus dem Jahre 1902, die einen Zusammenhang der hervorragenden Traubenqualität mit der damaligen Stockdichte von 5000 Pflanzen pro ha herstellt.

Auch der heutige Leiter Filippo Antonelli verfolgt eine auf Typizität und Tradition ausgerichtete Weinqualität. Er schlägt auf diese Weise eine Brücke zwischen den (heute kaum noch wahrgenommenen) erzkonservativen Winzern und ultramodernen Weinstylisten. Er bevorzugt eine schonende Maischegärung, die durchaus 20 Tage dauern kann, und moderaten Holzeinsatz (kein Barrique), denn die Sagrantinotraube ist eine der tanninkräftigsten Traubensorten Italiens, und dieses typische Traubentannin sollte nicht durch moderne Extraktionsverfahren "geglättet" und übermäßigen Holzeinsatz "übertönt" werden. Auf diesem Mittelweg erzeugt Filippo Antonelli seine regionaltypischen Weine, denen er in manchen Jahrgängen eine Genußfähigkeit von 20 Jahren bescheinigt. Wer also einmal wissen will, wie ein typischer Sagrantino schmecken kann, der ist bei Filippo gut aufgehoben!

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